Neuer Masterstudiengang „Religionen verstehen“ ab dem Wintersemester 2020/21

Master Religionen verstehen Uni Bamberg

Neuer Masterstudiengang „Religionen verstehen“ ab dem Wintersemester 2020/21

07. Oktober 2020Freudl Vanessa

Religionen sind nicht nur ein kulturprägender Faktor, sie tragen auch zu einem Selbst- und Fremdverständnis von Personen, Gruppen und Gesellschaften bei. Zudem beeinflussen Religionen normative Einstellungen, politische Prozesse, künstlerische Werke und sind Gegenstand gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Aufgrund der vielfältigen Wirkungsbereiche der Religionen erfordert der neue Masterstudiengang „Religionen verstehen/ Religious Literacy“ der Universität Bamberg Interdisziplinarität. Insgesamt sind 17 Lehrstühle an dem Studiengang beteiligt, damit die Religionen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten werden können, erklärt Prof. Dr. Susanne Talabardon, Leiterin der Professur für Judaistik. Auch das Zentrum für Interreligiöse Studien trägt zur Interdisziplinarität bei und ermöglicht die Kooperation von Fächern aus Institutionen für Orientalistik, Evangelische und Katholische Theologie sowie Germanistik, Anglistik/Amerikanistik und Romanistik. Diese bildet die Grundlage für das vielseitige Lehrangebot des Studiengangs, welcher sich auch durch den Einbezug der modernen Fremdsprachen international orientiert.

Inhalte des Masterstudiengangs sind religiöse Traditionen, Beziehungen der Religionen untereinander und die Wirkungen auf die Gesellschaft aus wissenschaftlicher Perspektive. Ziel dabei ist, den Studierenden zu ermöglichen, die eigenen religiösen Lese- und Schreibfähigkeiten weiterzuentwickeln, um in professionellen Kontexten sachkundig und kompetent urteilen und eigenständig entscheiden zu können. Hierfür rückt die Entwicklung des individuellen und beruflichen Profils der Studierenden in den Vordergrund des Studiums.

Den Studiengang zeichnet eine große individuelle Gestaltungsfreiheit aus. Den Studierenden ist es möglich, zwischen den vier Schwerpunkten „Interreligiöse Studien“, „Öffentliche Theologie“, „Religion und Bildung“ und „Theologische Studien“ zu wählen. Je nach gewähltem Schwerpunkt ist ein unterschiedlicher Umfang an Kenntnissen der Quellensprache (Arabisch, Biebelgriechisch, Hebräisch) erforderlich. Die Schwerpunktlegung ist auch ausschlaggebend dafür, welche der weiteren Fächer Politikwissenschaften, Philosophie und Soziologie von den Studierenden belegt werden können.

Nach Abschluss des Studiengangs ist es den Absolventen und Absolventinnen möglich, in öffentlichen, interreligiösen, kirchlichen oder staatlichen Institutionen, in der Politikberatung, der Erwachsenenbildung oder der Kulturvermittlung sowie im Bereich der Medien, Wirtschaft und Forschung zu arbeiten. Die Regelstudienzeit hierfür beträgt vier Semester mit insgesamt 120 ECTS. Das Studium kann im Winter- oder Sommersemester begonnen werden, egal ob in Form eines Voll- oder Teilzeitstudiums. Den Studierenden ist es zudem möglich, einen Auslandsaufenthalt zu machen, welcher jedoch nicht verpflichtend ist.

Interesse geweckt? Dann bewirb dich noch bis zum 31. Oktober 2020 für das Wintersemester 2020/21!

Bildnachweis: 
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Zentrale Prüfungseinsicht vom 6.10 bis 12.10.2020

Zentrale Prüfungseinsicht vom 6.10 bis 12.10.2020

06. Oktober 2020Schäfer Niklas

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung: In dieser Woche kannst du dir ein Bild von den Korrekturen und der Note deiner Prüfungen machen. Nutz die Gelegenheit zur Prüfungseinsichtnahme! Vom 6. bis zum 9. Oktober sowie am 12. Oktober, jeweils von von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr - 15:00 Uhr kannst du deine Arbeiten in der Kapellenstraße 13 einsehen.

Die Einsichtnahme verläuft ohne Voranmeldung. Genaue Infos für deinen Studiengang findest du auf der Seite des Prüfungsamtes.

Bitte beachte die folgenden Hinweise:

  • Einsichtnahme erfolgt nur gegen Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises. Während der Einsichtnahme musst du eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Papier und Schreibmaterial werden vom Prüfungsamt zur Verfügung gestellt.
  • Es ist erlaubt, Fotografien der Prüfungsarbeiten mit Ausnahme der Multiple-Choice-Abschnitte und der Musterlösung anzufertigen. Die Weiterverbreitung ist strengstens verboten.
  • Dieses Semester kannst du erstmals eine dritte Person bevollmächtigen, deine Prüfungen für dich einzusehen. Deine Vertretung muss dazu die Vollmacht Klausureinsichtnahme mitbringen, eine beidseitige Kopie deines Personal- oder Studierendenausweises und einen eigenen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen.
  • Es ist unzulässig
    • abgelichtete Seiten der Prüfungsarbeiten zu vervielfältigen sowie über das Internet und über Soziale Medien zu verbreiten;
    • Musterlösungen mitzunehmen oder zu fotografieren;
    • Anmerkungen oder Zusätze in den Prüfungsklausuren anzubringen;
    • Unterhaltungen bzw. Besprechungen während der Einsichtnahme zu führen.
    • Anträge auf Nachkorrektur sind unverzüglich nach der Einsichtnahme (spätestens innerhalb von drei Wochen) an den entsprechenden Lehrstuhl zu richten.
  • Nachträgliche Einsichtnahme bei Verhinderung an den vorgesehenen Terminen aus nicht selbst zu vertretenden Gründen ist nur auf schriftlichen Antrag über das Kontakformular des Prüfungsamtes möglich. Hierzu solltest du das Prüfungsamt schnellstmöglich kontaktieren.

 

Fit in den Winter - Uni-Sportkurse im Wintersemester 20/21

Unisport Uni Bamberg

Fit in den Winter - Uni-Sportkurse im Wintersemester 20/21

05. Oktober 2020Winter Julia

Der Uni-Sport startet in eine neue Runde und bietet trotz der Corona-Pandemie eine kleine Auswahl an Kursen im kommenden Semester an.
Eine bunte Mischung aus verschiedenen Sportarten wird angeboten, die ihr hier ansehen könnt.

Es ist dieses Jahr besonders wichtig, dass die Anmeldung vom 19. - 22. Oktober 2020 verbindlich erfolgt. Am Kurs teilnehmen kann man nur dann, wenn die Anmeldung vom Sportzentrum bestätigt wurde.

Zu beachten gilt es, dass keine Barzahlung möglich ist. Ein SEPA-Lastschrift-Mandat muss ausgedruckt und unterzeichnet persönlich
- im Sekretariat des Sportzentrums abgegeben (Briefkasten für Mandate befindet sich neben der Sektretariatstüre)
- oder postalisch (Sekretariat des Sportzentrums, Feldkirchenstraße 21, 96052 Bamberg) eingesendet werden.

Wichtig ist dabei, dass das SEPA-Mandat fristgerecht (3-5 Tage nach der Buchung) abgegeben wird.

Weitere Informationen zum Sportzentrum findet ihr hier.

Viel Spaß!

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Schreibwettbewerb Feki.de Gewinnerin Jessica Schottorf

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

17. Juli 2020

Gewinnerbeitrag des Schreibwettbewerbs von Feki.de, Rezensöhnchen und Ottfried: "(Uni-)Alltag nach Corona"

von Jessica Schottorf

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, seine Seminare nicht am Schreibtisch daheim sondern in der Uni zu haben?
Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, mit 400 Leuten in einem Vorlesungsraum zu sitzen?
Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, sich zur Begrüßung die Hand zu geben?
Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, dass dein Hintermann an der Supermarktkasse dir seinen Einkaufswagen in die Hacken rammt?

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Können wir wirklich wieder in Menschenmassen auf einem Festival stehen und nicht darüber nachdenken, ob wir uns oder andere gefährden?
Können wir wirklich wieder durch die Stadt gehen, ohne nicht doch noch ein bisschen darauf zu achten, ob wir Abstand zu einander halten?
Wenn ich mir die Bamberger Innenstadt an Samstagen ansehe, habe ich das Gefühl, manche Leute können das scheinbar jetzt schon ohne Probleme...
Ob ich es wieder können werde? Keine Ahnung.

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Werden wir so schnell wieder bei unseren alten Gewohnheiten sein, wie es auch normal wurde beim Einkaufen eine Maske aufzusetzen (oder nochmal zurückzurennen, weil man sie vergessen hatte).
Werden wir überhaupt irgendwas aus dieser Krise mitnehmen?

Da ist der eine Teil in mir, der Optimist, der denkt:
Sehen wir es als Chance - Vielleicht verändern wir Dinge
Vielleicht achten wir mehr aufeinander?
Vielleicht schätzen wir wieder die kleinen Dinge?
Vielleicht besuchen wir öfter unsere Liebsten?
Vielleicht befreien wir in Deutschland das Internet aus seinem ewigen Status als Neuland?

Und dann ist der der andere Teil in mir, der Realist, der denkt:
Haben wir wirklich jemals aus unserer Vergangenheit gelernt?
Haben wir uns nicht alle nach der letzten Klausurenphase vorgenommen, das nächste Mal aber wirklich früher mit dem Lernen anzufangen?
Haben wir uns nicht alle jedes Jahr an Silvester wieder die gleichen Dinge vorgenommen?
Sollte man nicht meinen, die Menschen hätten nach einem Krieg verstanden, wie sinnlos er ist? Kamen danach nicht doch jedes Mal neue?
Wird sich tatsächlich etwas verändern, nur weil wir jetzt philosophisch angehaucht behaupten, dass uns diese Krise die Augen geöffnet hat?
So viele Sachen, die man sich vornimmt,
so viele Dinge, die man anders machen möchte.

Wie wird es sein, wenn es wieder normal ist?

Sitzen wir in einem Café,
mal wieder gelangweilt von dem was uns unsere Freundin erzählt?
In Gedanken schon ganz wo anders?
Werden wir uns an die Zeit erinnern, in der wir uns nichts sehnlicher gewünscht haben,
als endlich wieder in ein Café zu gehen?
Wird der Gedanke daran etwas verändern?
Werden wir überhaupt daran denken?
Schätzen wir unsere Freiheiten jetzt tatsächlich mehr?
Und wenn nein, sollten wir dann nicht genau jetzt damit anfangen?

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Die Unsicherheit über diese Antwort, lässt sich leicht an der Anzahl der Fragezeichen in diesem Text ablesen. Hier sind es 33.
33 Fragen, die ich mir stelle.
33 Fragen, die nur ein Bruchteil von denen ausmachen, die wir alle haben.
33 Fragen, deren Antwort wir erst wissen, wenn wir die Fragen selbst wahrscheinlich schon wieder vergessen haben.

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Bildnachweis: 
Jessica Schottorf

Änderungen im Bayerischen Hochschulgesetz

Änderungen an Bayerischem Hochschulgesetz im SoSe 2020

Änderungen im Bayerischen Hochschulgesetz

16. Juli 2020Hench Anna

Um Studierende an bayerischen Hochschulen und Unis im Corona-Sommersemester 2020 zu unterstützen, hat der Bayerische Landtag am Mittwoch, den 8. Juli 2020 eine Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes beschlossen. Dadurch soll mehr Planungssicherheit und Flexibilität gewährleistet werden.

Wie die Uni Bamberg bereits auf Facebook mitgeteilt hat, ergeben sich aus einer Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes durch den Bayerischen Landtag Erleichterungen für den Studienablauf in Bayern. Dazu gehört, dass das Sommersemester 2020 hinsichtlich der in den Hochschulprüfungsordnungen festgelegten Regeltermine und Fristen nicht als Fachsemester gilt. Dadurch verschieben bzw. verlängern sich Regelstudienzeit-gebundene Termine und Fristen automatisch um ein Semester. Im Fall eines Nichtantritts zu Prüfungen gehen also keine Wiederholungsmöglichkeiten verloren.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler erklärte bei einem Pressegespräch zur Vorstellung der Regelungen: „Dadurch eröffnen wir einerseits die Möglichkeit, dass Prüfungen und Leistungsnachweise im Sommersemester 2020 erbracht werden können, soweit das eben geht. Andererseits tragen wir den besonderen Umständen Rechnung: Studentinnen und Studenten, die Prüfungen nicht ablegen können, sollen keine Nachteile haben."

Das wirkt sich auch auf die BAföG-Förderung aus. Durch die Änderungen am Hochschulgesetz soll eine längere Förderungshöchstdauer beim BAföG-Bezug sichergestellt werden.

Darüber hinaus werden auch Master-Studierende durch die Änderungen entlastet. Wer im SoSe 2019, WS 19/20 oder SoSe 2020 sein Masterstudium aufgenommen hat, kann eine Frist-Verlängerung für den Nachweis noch ausstehender Zugangsvoraussetzungen um bis zu einem halben Jahr erhalten, wenn die Frist Corona-bedingt ohne Verschulden nicht eingehalten werden konnte. Wer für die Aufnahme seines Studiums besondere Qualifikationsvoraussetzungen nachweisen muss, kann je nach Beschluss der entsprechenden Hochschule den Nachweis maximal innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Studiums nachreichen. Dies gilt für die Immatrikulation zum WS 20/21 und zum SoSe 2021, wenn dieser Nachweis durch die Krise erschwert oder unmöglich war. Zudem erarbeitet das Wissenschaftsministerium aktuell eine Rechtsverordnung, die den Hochschulen in einem Modellversuch ermöglicht elektronische Fernprüfungen durchzuführen.

In der Pressemitteilung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 10. Juli 2020 sowie auf der Facebook-Seite der Uni Bamberg gibt es alle hier aufgeführten Infos auch nochmal zum Nachlesen. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind!

Bildnachweis: 
© StMWK

Unsere neue Universitätsleitung

Die neuen Vizepräsidenten der Universität Bamberg

Unsere neue Universitätsleitung

27. Juni 2020Freudl Vanessa

Nach der Wahl am 19. Juni 2020 steht jetzt die neue Universitätsleitung fest. Ab dem 10. Oktober 2020 wird diese sechs Semester im Amt bleiben. Das neue Team setzt sich aus dem zukünftigen Präsidenten Prof. Dr. Kai Fischbach, der Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser und der frisch gewählten Vizepräsidentin Prof. Dr. Christine Gerhardt sowie den Vizepräsidenten Prof. Dr. Thomas Saalfeld und Prof. Dr. Stefan Hörmann zusammen.

Die neue Vizepräsidentin und die neuen Vizepräsidenten werden dabei jeweils ein eigenes Ressort übernehmen, welches sie mit ihren vielfältigen Berufs-, Ämter- und Gremienerfahrungen prägen werden.

Dabei übernimmt die Amerikanistin Prof. Dr. Christine Gerhardt das neu gegründete Aufgabengebiet Diversität und Internationales. Christine Gerhardt hat viele Jahre im Ausland verbracht und forscht schon seit langem an Gender- und Diversitäts-Themen, welche sie auch lehrt. Zudem organisiert sie in der Amerikanistik internationale Vortragsreihen, Tagungen und Tandemprojekte. Die neue Vizepräsidentin arbeitet gerne an der Universität, da sie diese als „weltoffen und zukunftsorientiert“ wahrnimmt, und sieht eine große Chance in ihrem Amt, Verantwortung für die Universität und die Gesellschaft zu übernehmen. Zu ihrem Amtsantritt hat sie sich folgendes vorgenommen: Die bereits vorhandenen Anlaufstellen und Projekte strukturell stärker zu verbinden, zum Beispiel in Form eines Diversitätsbüros. Das Auslandsamt will sie zu einem International Office ausbauen, in dem alle universitären Zielgruppen hinsichtlich geplanter Auslandsaktivitäten beraten und unterstützt werden sollen.

Das Aufgabengebiet Technologie und Innovation wird von dem Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Kai Fischbach, dem zukünftigen Präsidenten selbst übernommen. Wir haben bereits im Mai über ihn und seiner bisherigen Forschung in unserem Vorstellungsartikel berichtet.

Das Aufgabengebiet Lehre und Studierende wird von dem Musikpädagogen Prof. Dr. Stefan Hörmann übernommen. Er selbst beschreibt sein Tagesgeschäft in folgender Weise: „In meinem Fach liegt ein starker Fokus auf einer umfangreichen, vielfältigen und anspruchsvollen Lehre“. Daher fühlt er sich mit seinem neuen Aufgabengebiet auch sehr verbunden. Sein Ziel ist es, mit seinen Erfahrungen dazu beizutragen, allen Studierenden der Universität Bamberg ein attraktives Studium zu bieten. Dafür wendet er seinen Blick besonders auf die Systemreakkreditierung im Jahr 2024. Bis dahin hat er sich z.B. folgende Projekte vorgenommen: Die Entstehung eines Leitbildes Lehre, um ein gemeinsames Qualitätsbewusstsein der Universitätsangehörigen, welche zur Lehre beitragen, zu entwickeln. Außerdem soll exzellente und innovative Lehre sowie die Bedürfnisse der Studierenden noch stärker gefördert werden.

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Saalfeld ist für das Aufgabengebiet Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs verantwortlich. Er ist zudem noch der Sprecher der Bamberg Graduate School of Social Sciences (BAGSS). Aus diesem Grund erlebt er täglich das kreative Potenzial und die Begeisterung für Forschung an der Universität Bamberg, welches er durch sein neues Amt weiter fördern und unterstützen möchte. Ein innovatives Großprojekt ist der Antrag eines Leibniz-WissenschaftsCampus, welches eine besondere Herausforderung für das Aufgabengebiet stellt. Thomas Saalfeld erklärt dieses Projekt auf folgende Weise: „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir uns als Universität an einem Antrag des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe beteiligen können. […] Gleichzeitig müssen wir über realistische alternative Formate nachdenken. Für unsere renommierte Bildungsforschung in Bamberg ist eine intensive Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut von größter strategischer Bedeutung.“ 

Auch wenn die vier Aufgabengebiete auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, verfolgen die Verantwortlichen ein gemeinsames Ziel: wettbewerbsfähig zu sein und das auch zu bleiben. Das formulieren sie wie folgt: „Wir wollen Strategien, Prozesse sowie Angebote entwickeln und optimieren, die die Universität Bamberg im nationalen und internationalen Wettbewerb um Sichtbarkeit und Finanzierungsmöglichkeiten erfolgreich platzieren.“ Für eine erfolgreiche Umsetzung ist allerdings eins wichtig: gegenseitiges Zuhören. Denn nur gemeinsam können auch die individuellen Ziele der einzelnen Ressorts umgesetzt werden. Dabei müssen alle Sichtweisen der Beteiligten kennengelernt und ernst genommen werden, wie Christine Gerhardt betont. „Dazu bedarf es eines transparenten und von gegenseitigem Respekt geprägten Führungsstils, bei dem wir als Vizepräsidentinnen und -präsidenten Impulse geben und zugleich für Anregungen und Kritik offen sind“, erklärt Thomas Saalfeld.

Somit kann der amtierende Universitätspräsident Godehard Ruppert sich mit gutem Gewissen am 1. September 2020 in den Ruhestand begeben. Zudem endet am 30. September 2020 die reguläre Amtszeit der amtierenden Vizepräsidenten für die Bereiche Lehre und Studierende, Prof. Dr. Frithjof Grell, sowie Technologie und Innovation, Prof. Dr. Guido Wirtz. Die derzeitige Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Margarete Wagner-Braun, muss aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten, weshalb auch dieses Amt neu besetzt wird.

An dieser Stelle danken wir der noch amtierenden Universitätsleitung und freuen uns auf die neuen Ideen und Projekte der frisch gewählten Vizepräsidenten und der Vizepräsidentin!

Bildnachweis: 
Benjamin Herges/Universität Bamberg

UniShop Bamberg Gewinnspiel

UniShop Bamberg Gewinnspiel

UniShop Bamberg Gewinnspiel

22. Juni 2020Hench Anna

Zur Feier des 1.000sten Likes auf unserer UniShop Facebook-Seite erwarten euch tolle Gewinne! Dafür müsst ihr einfach an unserem Gewinnspiel teilnehmen.
Beschreibt uns ein neues Produkt, das ihr euch von unserem UniShop wünscht, mit mindestens 2 Wörtern! Wer weiß, vielleicht ist dein gewünschtes Produkt nächstes Semester im UniShop zu finden?

So könnt ihr mitmachen:

1. Einfach den Originalbeitrag liken.
2. Einen Kommentar mit dem gewünschten neuen Produkt hinterlassen.
3. Bereits genannte Ideen liken, die ihr gut findet.

Zu gewinnen sind:

1. Für die Person mit den meisten Likes: 1x Hoodie, 1x Stofftasche und 2x Kugelschreiber
2. Für 2 zufällig ausgeloste weitere Personen, die den Gewinner-Kommentar liken, jeweils: 1x Bierkrug, 1x Stofftasche und 2x Kugelschreiber

Das Gewinnspiel läuft bis zum 29.06.2020 (00:00 Uhr). Anschließend werden die glücklichen Gewinner am 01.07.2020 mit einer PN benachrichtigt.

➡ Willst du deine Gewinnchance verdoppeln? Dann nimm auch bei unserem Instagram-Gewinnspiel teil!

Bildnachweis: 
UniShop Bamberg

Wissenschaftsminister Bernd Sibler an der Universität Bamberg

Wissenschaftsminister Bernd Sibler informiert sich an der Universität Bamberg über die interdisziplinäre Forschung zur Künstlichen Intelligenz

Wissenschaftsminister Bernd Sibler an der Universität Bamberg

06. Juni 2020Hench Anna

Der Universität Bamberg hat einen nächsten großen Schritt dahin getan, sich als Forschungszentrum zum Thema Künstliche Intelligenz weiter zu etablieren. Im Rahmen der bayernweiten Initiative Hightech Agenda Bayern (HTA), die unter anderem zum Ziel hat, die bayerische Forschung zur Künstlichen Intelligenz auszubauen, hat die Universität Bamberg an einem Wettbewerb um die Einrichtung von KI-Professuren teilgenommen - und im Mai 2020 sieben Professuren gewonnen!

Am 4. Juni 2020 war nun der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, in Bamberg zu Besuch, um sich vor Ort über die Aktivitäten der Universität auf dem Gebiet der KI zu informieren. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich die Universität Bamberg sieben Professuren im wissenschaftsgeleiteten KI-Wettbewerb sichern konnte", sagte Sibler. „Hier am Standort entsteht damit faktisch ein neues KI-Zentrum. Es ist ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal der Universität Bamberg, dass im Bereich der KI-Forschung die klassischen Ingenieurswissenschaften wie die Informatik interdisziplinär mit den Geistes-, Kultur-, Sozial- und Humanwissenschaften zusammenarbeiten. Im Vordergrund der Forschung steht dabei der Mensch in seinen verschiedenen Lebensbereichen, vom Privatleben über die Arbeit bis hin zur Pflege. Die Universität Bamberg ist damit eine wichtige Partnerin im Netz der bayerischen KI-Forschung und kann den Fortschritt und die Innovationen in dem für uns alle bedeutsamen Zukunftsfeld der Künstlichen Intelligenz entscheidend mitgestalten.“

Auch der amtierende Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert betonte anlässlich des Besuchs des Wissenschaftsministers: „Neben der Anerkennung der Arbeit, die hier in den letzten Jahren geleistet wurde, freut mich besonders, dass wir damit ein noch stärkerer Partner der Region sein können. Was immer in der Region Bamberg in Sachen Digitalisierung angegangen wird, kann von der Zusammenarbeit mit der Universität nur profitieren. Die Universität wie die KI werden hier mittel- und langfristig wesentliche Faktoren der Entwicklung sein.“

Mehr Informationen zum KI-Wettbewerb und zur Hightech Agenda Bayern gibt es auf der Homepage des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Bildnachweis: 
© StMWK; Benjamin Herges, Universität Bamberg
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